In 40 Jahren von der Dorfdruckerei zum Spezialisten

1975 endete der Vietnamkrieg, Spanien verabschiedete Franco und in Deutschland begann mit 18 die Volljährigkeit. Es war das „Jahr der Frau“ – aber auch das Jahr von Ewald Bischof: Er wagte am 1. Juli 1975 den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnete in Edewecht eine Druckerei – anfangs in der Garage seiner Eltern untergebracht – wollte er alles drucken, was im Dorf Edewecht gebraucht wurde: Plakate, Vereinszeitungen, Briefe und Karten … die Nachfrage war groß – ein Jahr später erfolgte der Umzug an die Hauptstraße 154.

Vier Jahre später konnte der Tüftler und Techniker eine gebrauchte Rollenoffsetmaschine kaufen, mit der er aus Platzgründen wiederum umziehen musste – jetzt in das 25 Kilometer entfernte Hahn-Lehmden. Hier nahm eine entscheidende Entwicklung ihren Anfang, die bis heute anhält: Die Spezialisierung auf den Formulardruck begann.

Bei der Rückkehr nach Edewecht 1990 wurden weitere Investitionen in Spezialmaschinen unternommen, um sich weiter vom Druckmarkt mit Standardprodukten abheben zu können.

Heute liegt der Schwerpunkt der Produktion bei der Bischof Druck GmbH – geführt von Ewald, Vera, Stefan und Tanja Bischof – in der Herstellung von intelligenten Vordrucken, Etiketten und integrierten Ausweiskarten.

Mit diesen Themen hat sich die Firma Bischof im harten Wettbewerb eine Sonderstellung erarbeitet. Auf mittlerweile 2.000 qm werden ca. 100 Tonnen Material monatlich verarbeitet. Die Auslieferung der fertigen Produkte erfolgt bundesweit und wird primär über ein Händlernetz vertrieben.

Familie Bischof, mit ihren 20 Mitarbeitern, blickt stolz auf 40 erfolgreiche Jahre zurück. Für die Zukunft ist man gut gerüstet – nicht zuletzt aufgrund vier nachwach­sender „Bischöfe“: Lina, Carl, Paul und Max.